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Teil 1:
4 sich völlig unbekannte Menschen vereinen sich über verschiedene Kanäle, vereint unter dem Ziel : Den Menschen in der Ukraine unbedingt zu helfen und zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind.

Nach tagelangem Spendensammeln und Packen mit Tetris skills ging es Dienstag Abend von Norddeutschland ( bzw Luxemburg für einen von uns) nach Polen. 6 Stunden bis zun ersten Stop kurz nach der Grenze. Da ging es zu Centaurus Folwark in Szczedrzykowice, wo Tini ihre geretteten Hunde aus der Ukraine adoptierte und wir noch einiges an Tierspenden da ließen. 250 Pferde werden dort versorgt :-) Alles Freiwillige!
Mit dem Betreiber des Hofes konnten wir noch Kaffee trinken und sehr tiefgründige philosophische Gespräche führen. Sowohl Polnisch als auch Englisch half da weiter.

Danach ging es 504 km weiter nach Lancut, wo wir humanitäre Güter da ließen, die wiederum in der Ukraine verteilt werden. Dort gab es auch wieder neue Kontakte und Gespräche über Gott, die Welt und den Krieg.

Teil 2:
Von Lancut war es nicht mehr weit nach Przemysl, unserem Safe Point Basis Camp, von wo aus regelmäßig Lebensmittel und Medizin in die Kriegsgebiete der Ukraine gebracht werden, die von sämtlichen Importmöglichkeiten abgeschnitten sind oder finanziell nicht in der Lage sind sich selbst zu versorgen. Momentan werden zb 10-20 Tonnen Hundefutter wöchentlich geliefert! Hier konnten wir sicher übernachten, essen, ausruhen und Kontakte knüpfen bzw Bedarfe klären.

Nach wenigen Stunden Schlaf ging es zum großen Hauptziel: Lwiw. Drei Stationen. Gnadenhof, Feuerwehr, Kinderkrankenhaus. 
Die Vorbereitungen dauerten sehr lange, da sich die Anforderungen an der Grenze wegen Angst vor Schmuggel ständig ändern. Dementsprechend mussten wir unsere Papiere anpassen. Mithilfe der Leute im Camp gar kein Problem.
Wir suchten uns den am wenigsten frequentierten Grenzübergang zwei Stunden entfernt (statt Medyka um die Ecke) aus und fuhren im Konvoi durchs Gebirge. Über Schlaglöcher. Viele Schlaglöcher.

Der Grenzübertritt dauerte luxuriöse 1,5 Stunden, während andere Freiwillige teilweise 9 Stunden warteten. Alles doppelt und dreifach und sehr genau, auf polnischer und ukrainischer Seite. Mit dabei diesmal zwei dänische Helferinnen die wir bereits in Medyka kennen gelernt hatten und die uns bei tiermedizinischen Details mit Fachwissen aushelfen konnten. 

Erster Stop in Lwiw war der Gnadenhof wo verletzte oder verlassene Tiere aus Kriegsgebieten versorgt und vermittelt werden. Unser Kontakt war die liebe Polina, die bereits im Centaurus Camp in Medyka ausgeholfen hatte, bis dieses schließen musste. Seitdem hilft sie in Lwiw aus, obwohl sie selbst aus Kiev kommt. Natürlich auch auf Freiwilligenbasis. Wir hatten Unmengen an Boxen, Hundefutter, Medizin und Decken dabei um das Lager aufzufüllen. Alle waren so dankbar und lieb! Wir kommen auf jeden Fall wieder :) Es war schon schön und schrecklich zugleich diese Wesen die vor ihrem Elend gerettet wurden zu sehen. Leid und Mitleid liegen oft so dicht beieinander, dass man vergisst dass es auch so etwas wie Würde gibt. Auch für Tierr. Und diese armen Tiere wurden würdelos dem Krieg zum Opfer ausgesetzt. Gut dass es hier Menschen mit einem Herz für Tiere gibt!

Teil 3
Nächster Halt war die Feuerwehr, für die Tini tolle Spenden dabei hatte, wie Jacken, Helme, Gürtel. Am nächsten Tag wurden die Spenden vom Chernovonohrad Fire Departement abgeholt und wir bekamen Fotos, wie gerührt und dankbar sie waren. Es war keime große Spende, aber die Geste allein zählte und half den Menschen die Kraft zu behalten um weiter zu kämpfen in diesem Kampf, wo es nur Verlierer gibt. Im Krieg gibt es keine Gewinner und je mehr Tage seither vergehen desto mehr Emotionen kommen zu den Geschehnissen dazu und weniger wichtig wird wo wir waren aber mit wem und warum wir da waren. So viele Menschen erleben eine ungerechte Verteilung der Spenden in der Ukraine, erzählen, in ihrem Dorf kamen keine Lebensmittel an, weil die Spenden weiterverkauft wurden. Korruption, Kriegsgeschäfte, Lobbyismus. Wieso überrascht es mich überhaupt noch? Einer der Gründe, warum ich selbst in die Ukraine fahre und kleinere Projekte unterstütze statt bekannte Organisationen zu unterstützen, die stolz ihre zelte an der Grenze aufgebaut haben und nachdem die Presse weg war, sie und die Menschen wie Müll zurück gelassen haben ( letztes Foto). Es macht mich wütend und traurig. 

Nichtsdestotrotz waren wir im Anschluss noch im Kinderkrankenhaus in Lwiw, wo wir Trinkwasser, Verbandsmaterial und Diabetesmedikente sowie Kindernahrung ablieferten. Eine erst sehr reservierte Ärztin brach beim Abschied in Tränen aus und versuchte über die Sprachbarrieren hinweg zu erklären, sie dachte, sie wären schon vergessen...

Mehr gibt es nicht zu sagen. 
🕊 

Jeder fängt mal klein an - so wie wir. Aus einer gemeinsamen Vision haben wir zusammen Schritt für Schritt etwas Großes gemacht. Daher sind wir sehr stolz darauf, bei den Stadtkernsessions dabei gewesen sein zu dürfen!

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Unsere Adventsaktion 2021: Adventskränze in der Innenstadt verschenken mit der Botschaft: Weihnachten ist für alle da, nicht nur für die Wenigen, die sich kostspielige Gestecke leisten können.

Dat Lütje Lüchten - Ein Bürgerprojekt der Stadt Neumünster, um Kinderaugen zum Leuchten zu bringen, sämtliche Einnahmen kommen dem Exilsucher Kältebus zugute


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